Mit dem Sieg vom Auswärtsspiel in Bocholt im Rücken hatten sich die Warnemünder Jungs vorgenommen, dem letztjährigen Meister der 2.Bundesliga/Nord und gleichzeitig dem aktuellen Tabellenführer, mit allen Kräften Paroli zu bieten. Erstmals, nach langer Verletzungspause, war auch Diagonalangreifer Efrain Förster wieder im Kader.

Doch die CVM Pirates zeigten gleich im ersten Satz, warum sie dort oben in der Tabelle stehen. Mit platzierten Aufschlägen und schnell herausgespielten Angriffen über die Diagonalposition brachten sie die Reihen des SVW schnell in Bedrängnis. Auch endeten zahlreiche Angriffe der Warnemünder noch zu oft im Block der Gäste. Nach nur 19 Minuten hieß es folgerichtig 13:25 für den CVM.

Doch die sturmerprobten Warnemünder Jungs behielten die Köpfe oben und jeder Punkt des SVW wurde von den fast 400 Zuschauern frenetisch gefeiert. Lange Zeit konnten sie im 2.Satz sehr gut mit den Favoriten mithalten und mit verbessertem Aufschlag und Angriff zeigen, wer in der OSPA-Arena die Hausherren sind. Erst zum Ende des Satzes konnten sich die Spergauer etwas absetzen und den Satz mit 19:25 gewinnen.

Das gleich Bild bot sich auch im 3.Satz. Das Publikum drehte so richtig auf, als den Warnemündern mehrmals ein zwischenzeitlicher Ausgleich gelang und der SVW sogar einmal mit einem Punkt führte. Die Stärke und Ausgeglichenheit im Team der Gäste gab schließlich den entscheidenden Ausschlag zum Gewinn auch des 3.Satzes mit 19:25. Der SV Warnemünde gratuliert den Chemie Volleys mit der Gewissheit an diesem Spieltag gegen den zukünftigen Meister auch der Saison 2017/18 gespielt zu haben.

Für den SVW spielten: Ernst, Günther, Strübing, Jagusch, Liefke, Hannemann, Nikolaus, Schille, Kowalkowski, Mehlberg, Förster