Wasserspringerclub Rostock steht weiterhin vor enormen Herausforderungen

Der 19. Nordwassercup 2025 war für den Wasserspringerclub (WSC) Rostock ein Erfolg. Mit guten Leistungen und tollen Platzierungen in verschiedenen Altersklassen haben die Rostocker Sportler und Sportlerinnen erneut ihr Können unter Beweis gestellt.

Der Wettkampf begann am Samstag mit den Mädchen des Jahrgangs 2014, bei denen die Rostockerinnen Elisabeth und Anny Bärbel an den Start gingen. Trotz der Platzierungen auf den Rängen 8 und 11 (162,40 bzw. 145,40 Punkten) zeigte sich Trainerin Vita Valko zufrieden mit den gezeigten Leistungen. „Die beiden haben ihre Trainingsleistung gut umgesetzt, dennoch gilt es, an der Qualität der Sprungausführung und an neuen Sprüngen weiter zu arbeiten“, so die Trainerin Vita Valko.

Die Mädchen des Jahrgangs 2015 machten mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam. Anni sicherte sich mit 150,80 Punkten den 3. Platz, knapp gefolgt von Greta mit 150,00 Punkten auf Platz 4. Trainerin Vita Valko zeigte sich beeindruckt: „Die Mädchen haben sich sehr eindrucksvoll präsentiert.“
„Thea (Platz 5, 3. Klasse), hat den Anschluss an die 4. Klasse-Springerinnen geschafft. Das war eine sehr gute Leistung, die sie gezeigt hat. Fleiß und regelmäßiges Training führen zum Erfolg. Bei Amelie werden wir weiter an den technischen Schwerpunkten arbeiten.“, sagt die stolze Trainerin Simone Pietsch. Amelie konnte ihren Trainingsrückstand durch ihre längere Fußverletzung teilweise aufholen und erreichte beim Nordwassercup den 11. Platz.

Die Jungs des Jahrgangs 2015 zeigten im Wettkampf solide Leistungen, mit Max auf Platz 9 und Richard auf Platz 11. „Um mithalten zu können, müssen Max und Richard ihre Wettkampfserie mit höheren Schwierigkeiten springen, daran arbeiten wir.“, meint die Trainerin Simone Pietsch.

Der WSC-Springernachwuchs zeigte beim Nordwassercup gute Leistungen und tolle Platzierungen. (Foto: WSC Rostock)

Im Wettkampf der Mädchen des Jahrgangs 2016 konnte Elina (Trainingsgruppe Pietsch) als beste Rostockerin Platz 8 belegen. „Es wäre mehr drin gewesen, sie konnte ihre Trainingsleistungen heute leider nicht abrufen. Das war schade.“, sagte ihre Trainerin. Luisa und Greta erreichten Platz 13 und 15. Ihre Trainerin Vita Valko meint: „Wir müssen weiter an der Qualität der Sprungausführung arbeiten, dass wird unter anderem unser Ziel sein.“

Der zweite Wettkampftag begann mit großem Erfolg für die Rostocker Jungs des Jahrgangs 2016: Edgar (Platz 2, 139,10 Punkte) und Elias (Platz 3, 135,75 Punkten, beide bei Trainerin Simone Pietsch), erkämpften sich eine Silber- und Bronze- Medaillen. „Ein Duo, die sich gegenseitig puschen. Ihre schwierigen Sprünge bringen sie gut ins Wasser. Mein Glückwunsch den beiden, toll gemacht.“, so Pietsch. Weiterhin meinte sie, „Nils landete im Mittelfeld auf Platz 11, wir arbeiten weiter an seiner Sprungkraft, das wird schon.“
Emmett und Karlsson landeten auf den Plätzen 8 und 16. Trainerin Vita Valko lobte ihre Schützlinge: „Ich bin stolz auf Emmett und Karlsson. Sie zeigten schöne Sprünge mit Wertungen von 6,5 Punkten.“

Der WSC-Springernachwuchs zeigte beim Nordwassercup gute Leistungen und tolle Platzierungen. (Foto: WSC Rostock)

Der Wettkampf der Jüngsten des Jahrgangs 2017 war von Anfang an ein spannendes Rennen, bei dem Sara als beste Rostockerin Platz 5 mit ihre Sprungserie in sehr guter Qualität zeigte. „Ich denke sie ist ein hoffnungsvolles Wasserspringertalent der 1. Klasse.“, so die Trainerin Simone Pietsch. Auch Ilvy und Luana (beide TG Valko), zeigten gute Leistungen mit Platz 6 und 7.

Im letzten Wettkampf des Tages sorgten die Rostocker Jungs des Jahrgangs 2017 mit starken Sprüngen für Aufsehen. Tamino (TG Valko), Frederik (TG Pietsch) und Julian (TG Valko) standen am Ende in der Reihenfolge auf dem Treppchen, was die Trainerin Vita Valko und Simone Pietsch mit Stolz erfüllte. „Sie hatten ihre Aufregung im Griff, man konnte die Freude der Jungs im Wettkampf sehen, dass haben sie super gemacht. Frederick überzeugte mit einer hohen Sprungkraft und einer Eleganz, die mit Platz zwei belohnt wurde“, so Pietsch nach dem Wettkampf über den Erstklässler. Justus, Armin und Moritz reihten sich mit Platz sechs, sieben und acht bei den Ergebnissen ein.

Bundestrainerin Nachwuchs Wenke Warninck:

„Als Bundestrainerin Nachwuchs habe ich mich gefreut, dass fast 100 Sportler am Nordwassercup teilgenommen haben! Alle 5 Bundesstützpunkte und Riesa kamen mit Sportlern nach Rostock. Wir haben viele gute Leistungen gesehen, was mich für die Zukunft sehr positiv stimmt. In einigen Jahrgängen zeigten sich die Rostocker Sportler niveaubestimmend, in anderen Altersklassen müssen wir weiter an den Schwierigkeitsgraden und einer guten technischen Umsetzung arbeiten. Im Trainerkollektiv haben wir uns neue Ziele gesetzt und werden diese engagiert und motiviert angehen!“

Die Pokale des 19. Nordwassercup waren heiß begehrt. (Foto: WSC Rostock)

Tradition und Unterstützung

Der Nordwassercup ist nicht nur ein sportliches Highlight, besonders aufregend und spannend ist die traditionelle Übernachtung bei den Rostocker Gastfamilien. Zur Talentiade in Leipzig werden dann die Rostocker Sportler bei den Leipzigern untergebracht. Der WSC Rostock bedankt sich herzlich bei der Nordwasser GmbH für die langjährige Unterstützung mit der erfrischenden Wasserbar und den für die Sportler eigens gestalteten Urkunden.

Ein besonderer Dank gilt auch der Wettkampfleiterin Carolin Eisenberg sowie allen Trainern und Übungsleitern, die hinter den Kulissen ihr Bestes gaben, um den Wettkampf reibungslos durchzuführen.

Ausblick und Herausforderungen

Der WSC Rostock blickt auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück, sieht sich jedoch auch vor Herausforderungen gestellt, insbesondere im Hinblick auf die siebenmonatige Schließung der Sprunghalle in diesem Jahr. Der Verein ist auf Unterstützung angewiesen, um die notwendigen Wassertrainingseinheiten an anderen Stützpunkten zu finanzieren, um auch weiterhin den Nachwuchs sowie die älteren Sportler zu fördern.

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