Dass der gemeinwohlorientierte Sport eine tragende Säule der Gesellschaft ist, steht außer Frage. Inzwischen sind die ersten negativen Auswirkungen durch das Fehlen des Breitensports in der Lockdown-Zeit nicht nur Thema unter Sporttreibenden sondern auch der öffentlichen Medien. Und der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern, die mit rund 1900 Vereinen und über 260.000 Mitgliedern größte Bürgerorganisation des Landes findet: „So kann es nicht weitergehen! Sporttreiben im Verein muss wieder möglich sein.“

Symbolbild

So hat sich das LSB-Präsidium auf seiner 325. Sitzung hat sich klar positioniert. „Wir fordern die Möglichkeit des Vereinssports für alle Altersgruppen, unter strengen Hygiene-Auflagen, den jeweiligen Inzidenzwerten angepasst.“ In seiner heutigen Pressemitteilung hat der Fachverband wiederholt den gesundheitlichen Nutzen des Sporttreibens hervorgehoben. Speziel die Stärkung des Immunsystems durch Bewegung, den damit einhergehenden Schutz vor einem schweren Infektions-Verlauf und Minimierung der Folgen einer überstandenen Infektion.

„Besonders der Kinder- und Jugendsport im Verein bietet die Möglichkeit kontrollierter sozialer Kontakte in der Freizeit – unter Einhaltung von Hygienekonzepten. Sportvereine sind auch Stätten der Lebensfreude – gemeinsam Sport im Verein – für alle Altersgruppen!“, betont das Präsidium. Die vom LSB M-V entwickelten Leitlinien und Empfehlungen böten zudem einen sehr guten Orientierungsrahmen, Sport wieder möglich zu machen. Anspruchsvolle Hygienekonzepte lägen vor und würden im gesellschaftlichen Interesse umgesetzt – wenn Sport dann endlich wieder stattfinden darf.