Am Sonntag geht es beim Challenge-Rennen an der italienischen Adria erneut über die halbe Ironman-Distanz – Ziel: An die guten Ansätze von St. George anknüpfen

Mit voller Motivation geht Michael Raelert am Sonntag bei der Challenge Riccione an den Start. Nach seiner Rückkehr aus den USA freut sich der Rostocker auf den Wettkampf über die Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 92 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen an der italienischen Adria. „Die Rückreise verlief etwas holprig, weil mein Fahrrad erst mit zwei Tagen Verspätung in Frankfurt ankam, aber ich bin sehr zuversichtlich“, sagt Michael Raelert, „vielleicht waren die zwei Tage Trainingspause sogar positiv. Beim Ironman 70.3 St. George war ich mit meinen Leistungen beim Schwimmen und Radfahren wirklich zufrieden, darauf möchte ich jetzt aufbauen.“

Michael Raelert beim Ironman 70.3 St. George. | Foto: Raelert-Brothers

Michael Raelert beim Ironman 70.3 St. George. | Foto: Raelert-Brothers

Am Sonntag um 9.30 Uhr fällt in Italien der Startschuss für das zweite Saisonrennen des Rostockers. „Manches muss sich noch etwas finden“, sagt Michael Raelert, „gerade mit meinen beiden Wechseln in St. George war ich nicht zufrieden, beim Laufen war ich nicht so in Form, wie ich es erhofft hatte.“ Dies soll in Riccione besser klappen. „Ich muss schauen, wie sich zwei Rennen innerhalb weniger Tage mit der langen Reise dazwischen anfühlen, aber ich bin guter Dinge und sehr fokussiert. Ich hoffe auf eine weitere Steigerung.“

In St. George konnte Michael Raelert von Beginn an bis zum Ende der Radstrecke das Rennen mitgestalten, daran möchte er in Riccione anknüpfen. „Ich denke, dass meine Schwimmform richtig gut ist“, sagt Michael Raelert. Entsprechend offensiv möchte er den Wettkampf angehen. Im Wasser dürften Andreas Böcherer aus Deutschland sowie der italienische Vorjahressieger Mattia Ceccarelli zu den besten Athleten gehören, auf dem Rad ist damit zu rechnen, dass darüber hinaus Sebastian Kienle (Deutschland) und der Gewinner des Rennens von 2018, Giulio Molinari aus Italien, Akzente setzen wollen. Im Laufen dürfte gerade der Spanier Pablo Dapena Gonzalez ein hohes Tempo anschlagen. „Ich hoffe, dass ich mich im Laufen gegenüber St. George deutlich steigern kann“, sagt Michael Raelert, „wenn dies gelingt, blicke ich optimistisch auf Riccione voraus.“

Quelle: Team Raelert-Brothers