MVs Schwimmerinnen hochmotiviert in Hannover und Berlin

60 Prozent Bestzeiten beim 27. Norddeutscher JugendlÀndervergleich | 40 persönliche Bestzeiten beim 10. LÀndervergleich im Europasportpark

Acht SchwimmverbĂ€nde (NRW, Berlin, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg, SH, Bremen und MV) entsandten ihre besten Schwimmerinnen in der Altersklasse 2006-2008 mĂ€nnlich und 2008-2010 weiblich zum Vergleich ins Stadionbad Hannover. Die Konkurrenz war wie immer stark, aber die MV-Sportlerinnen unter FĂŒhrung des Landestrainers Andreas Hunger gaben alle ihr bestes und waren hochmotiviert. Die Stimmung im Team MV war gut. Noch am Vortag trafen sich die mit 24 Sportlern:innen zu einem Abschlusstraining in der Neptun-Schwimmhalle Rostock. Nach der Übernachtung im B&B Hotel Rostock und einem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck traten alle gegen 8.00 Uhr die Fahrt in die niedersĂ€chsische Landeshauptstadt an.

Dort wurde sich in 28 WettkĂ€mpfen gemessen und um Bestzeiten gekĂ€mpft. Das Team aus MV wurde Achter. Erster wurde der Landes-Schwimmverband Niedersachsen vor dem Landesverband Brandenburg und dem Landesverband Sachsen-Anhalt. Beste Einzelleistungen aus dem Team MV erzielten: Lentje Dierke (SC Empor Rostock) 3. Platz ĂŒber 100m und 200m Schmetterling Georg-Alexander Kloss (SC Empor Rostock) 3. ĂŒber 200m und 400m Freistil sowie Corvin Zoch (NSSV Delphin Neubrandenburg) 3. ĂŒber 100m und 200m RĂŒcken. Leider wurde ein stĂ€rkeres Mannschaftsergebnis durch diverse KrankheitsausfĂ€lle verhindert.

Die PreistrÀger in Hannover : v.l. Georg-Alexander Kloss, Lentje Dierke, Corbin Zoch. (Foto: SVMV)

Insgesamt konnte die Mannschaft zehn Strecken nicht besetzen. Interessant ebenfalls, dass ehemalige Sportler:innen des Verbandes nach ihrem Wechsel in den Schwimmverband Brandenburg hervorragende Leistungen zeigten. So gewannen Mathilde Dabers, ehemals Anklamer Peenerobben und Jan Malte GrÀfe, ehemals Olympia Rostock insgesamt vier Einzelsiege. Trotzdem zeigten sich die Verantwortlichen des Schwimm-Verbandes MV hochzufrieden mit den Ergebnissen der Aktiven. Insgesamt wurden 60% Bestzeiten geschwommen, in den Staffelwettbewerben belegte das Team Platz sechs und sieben und mit sechs Podestplatzierungen stand das Team einmal mehr auf dem Treppchen als im vergangenem Jahr. Aus diesen Erkenntnissen zieht Andreas Hunger berechtigte Hoffnungen, dass beim kommenden LÀndervergleich noch bessere Ergebnisse zu erwarten sind.

Team MV mit ansprechenden Leistungen beim 10-LĂ€ndervergleich in Berlin

Ebenfalls am Wochenende fuhren Sportlerinnen aus MV zum 10. LĂ€ndervergleich in den Europasportpark Berlin. Hier gingen die Nachwuchstalente an den Start. Auch hier wurde hart gekĂ€mpft. Zuvor aber wurde gemeinsam als Team im Generator Hostel Berlin ĂŒbernachtet und sich auf den Wettkampf eingeschworen. Am 25. November 2022 kĂ€mpften dann in 17 WettkĂ€mpfen, 21 Sportlerinnen der Altersklassen 2011-2013 weiblich und 2009-2011 um bestmögliche Platzierungen.

Das Team ging jedoch mit einer schweren Hypothek in den Wettkampf, fĂŒnf LeistungstrĂ€ger, mit Aussicht auf Top-Ten Platzierungen mussten im Vorfeld leider krankheitsbedingt absagen. Vor allem im Jahrgang 2009 mĂ€nnlich konnten diese AusfĂ€lle nicht kompensiert werden. Hier waren allein vier Strecken nicht besetzt. Dennoch gaben die jungen Aktiven des Schwimmverbandes Mecklenburg-Vorpommern alles und schwammen bei 53 Einzelstarts 40 persönliche Bestzeiten. Beste Platzierungen fĂŒr den Verband waren die zehnten PlĂ€tze von Hannes Pielenz (SV Olympia Rostock) ĂŒber 100m Brust und Leon Engelmann (SC Empor Rostock) ĂŒber 100m Schmetterling. In der Freistilstaffel belegte die Mannschaft Rang acht und in der Lagenstaffel Platz neun.

Mannschaftsfoto beim 10. LĂ€ndervergleich in Berlin. (Foto: SVMV)

In der Bewertung des Mannschaftsergebnisses ĂŒberwiegen, wie in Hannover, die positiven Aspekte. Alle Aktiven haben mit Leidenschaft und Wille die AusfĂ€lle versucht zu kompensieren und zeigten ansprechende Leistungen. Im kommenden Jahr hofft Landesnachwuchstrainer Andreas Hunger, dann mit einer leistungsstarken Mannschaft auf ein noch besseres Ergebnis.

Text: Berit Dierke, SVMV

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