Pauline Meincke leitet Endspiel im Polytan-Cup

Pauline Meincke pfeift das diesjährige Finale im Landespokalwettbewerb der Frauen um den Polytan-Cup. Das gab der Schiedsrichterausschuss des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV) am Montag bekannt. Das Endspiel zwischen dem Rostocker FC (Regionalliga) und dem FSV 02 Schwerin (AOK-Verbandsliga) wird am 1. Mai um 15.30 Uhr im Güstrower Niklotstadion angepfiffen.

Pauline Meincke (links) wird das Endspiel zwischen dem Rostocker FC und dem FSV 02 Schwerin pfeifen. Foto: LFV MV

„Ich habe mich sehr über die Nominierung gefreut“, sagt Pauline Meincke. „Es freut mich zudem sehr, dass ich überhaupt noch einmal die Möglichkeit bekomme, ein Pokalfinale zu pfeifen.“ Denn für Meincke ist es quasi das zweite Landespokalendspiel in Folge. Ganz unabhängig von der vorhandenen sportlichen Qualität der 21-Jährigen ist der Hauptgrund hierfür wohl in der Coronapandemie zu suchen. So konnte der Polytan-Cup der Frauen in den beiden zurückliegenden Spielzeiten aufgrund bestehender Regularien oder Verordnungen nicht sportlich beendet werden. Das Finale am Sonntag in Güstrow ist daher das erste Endspiel seit drei Jahren. Im Mai 2019 gewann die HSG Warnemünde in Waren gegen den 1. FC Neubrandenburg 04 im Elfmeterschießen – eben unter der Leitung der Unparteiischen Pauline Meincke.

Bei ihrem zweiten Finaleinsatz als Hauptschiedsrichterin erhält Pauline Meincke (SV Stralendorf) an den Seitenlinien Unterstützung von Laura Patzwall (F.C. Hansa Rostock) und Julia Loh (PSV Rostock). Kuriosität und Duplizität der Ereignisse: Auch Letztgenannte bekleidete in Waren – seinerzeit noch mit dem Nachnamen Beumer – schon die Rolle der Assistentin. Mit dem Rostocker FC und dem FSV 02 Schwerin bekommen es Meincke als auch Loh am Sonntag in Güstrow zwar mit anderen Finalisten zu tun, die Ausgangslage ist mit zwei Teams aus unterschiedlichen Spielklassen aber im Grunde dieselbe.

Pauline Meincke sieht sich im Vorfeld der Begegnung durch ihre Einsätze in der Frauen-Regionalliga „gut drin, was Frauenspiele generell angeht“. Diese würden sich von Spielen im Herrenbereich charakterlich oft stark unterscheiden. Sie weiß das durchaus einzuschätzen, immerhin leitet sie nach ihrem vor kurzem erfolgten Aufstieg mittlerweile auch Partien in der Landesliga der Herren und steht in dieser Altersklasse in der Verbandsliga an der Seitenlinie.

Für sich selbst hat sich Pauline Meincke mit der Bundesliga der Frauen ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Aber auch im Männerbereich möchte Sie „soweit wie möglich kommen.“ Prinzipiell wichtig sei ihr aber nicht nur in diesem Zusammenhang das Sammeln von Erfahrungen. Das Landespokalfinale am Sonntag in Güstrow wird als ihr 36. Spieleinsatz in der laufenden Saison eine davon sein.

Quelle: LFV MV

Scroll to Top