Die Gäste belohnen sich für ihren Kampf sowie ihr Engagement und entscheiden das Spiel über die Fitness.

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Mit der gleichen Aufstellung wie beim 1:4 am Freitag gegen Herne traten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntagabend in der Oberliga Nord bei den Icefighters Leipzig an und gewannen 3:2 (0:1, 1:0, 2:1).
„Das 1:4 gegen Herne war sehr ärgerlich. Ich denke, wir waren auf dem selben Niveau“, blickte REC-Trainer Christian Behncke zurück. „Beim Tor zum 1:2 war der Schuss eigentlich nicht gefährlich, wurde aber durch einen Schläger oben in den Winkel abgefälscht. Beim 1:3 sah unser Torwart ein bisschen unglücklich aus. Doch das Fazit ist, dass wir keinen Unterschied gesehen haben, auf dem gleichen Niveau spielen konnten wie der Zweite und dass, wenn wir weiter so auftreten, auch die Erfolge wiederkommen.“

Am Sonntag im „Kohlrabizirkus“ boten die Rostocker dem Favoriten gut Paroli, auch auf Keeper Jakub Urbisch war wieder Verlass. Die Gäste gerieten zwar dennoch in Rückstand, aber „wir präsentieren uns wie schon gegen Herne kämpferisch stark. Wir sind auf jeden Fall im Spiel“, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause.

Im Mitteldrittel kamen die Piranhas verdient zum Ausgleich. Weiemann: „Wir spielen konsequent mit drei Reihen durch. Leipzig hat nur 13 Leute. Ich hoffe, wir können das Spiel über die Fitness entscheiden.“

Und tatsächlich gingen die Gäste 2:1 in Führung und machten durch Gerstungs Schuss ins leere Tor (59./die Sachsen hatten ihren Keeper zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen) den Sack zu. Dirk Weiemann: „Die Jungs belohnten sich für ihren Kampf und ihr Engagement. Sie haben früh und erfolgreich gestört, auch stark in Unterzahl agiert. Zudem hat Jakub Urbisch im Tor einen tollen Job gemacht.“

REC: Urbisch (Schneider) – Baumgardt, Brower, Miethling, Gerstung, Hartmann, Kohl, Weist – Becker, Voronov, Rabbani, Richter, Brockelt, Pauker, Beck, Kurka, Tomanek

Tore: 1:0 Albrecht (14.), 1:1 Rabbani (29. – in Unterzahl), 1:2 Beck (49./Vorlagen: Rabbani, Pauker), 1:3 Gerstung (59./Voronov – Empty Net), 2:3 Albrecht (60. – in Überzahl)

Strafminuten: Leipzig 8, Rostock 10

Zuschauer: 1508

Autor: Arne Taron / REC