Rostocker Duo mit Medaillen-Erfolgen in Tomsk

Nele Rudolph und Anne Kristin Eisenberg (beide TSC Rostock 1957) ├╝berzeugten bei den JWM

Die letzten Wochen waren f├╝r die Flossenschwimmer und Tauchsportler ebenfalls sehr ereignisreich: die Elite-Europameisterschaften in Wroclaw, die Wettk├Ąmpfe der „World Games“ an gleicher Stelle und die Jugend-WM in Tomsk.

Nachdem Max Lauschus vom TSC Rostock 1957 bei den „World Games“ 2017 in Wroclaw Silber bzw. Bronze gewann, konnten auch die beiden JWM-Teilnehmerinnen aus Rostock bei den Jugend-Welt-Titelk├Ąmpfen in Tomsk ├╝berzeugen: Nele Rudolph und Anne Kristin Eisenberg (beide TSC Rostock 1957).

Erfolge f├╝r das deutsche Team

Aber nicht zuletzt die anderen Mitglieder des deutschen JWM-Teams pr├Ąsentierten sich in ausgezeichneter Form. So gewann Michele R├╝tze (SG Dresden) die 50 Meter Apnoe. Johanna Schikora (TC fez Berlin) erk├Ąmpfte Gold ├╝ber die 800 Meter Flossenschwimmen, dazu zweimal Bronze.

Rostocks Nele Rudolph jubelte ├╝ber Silber (1500 Meter Flossenschwimmen) und Bronze (800 Meter Flossenschwimmen). Und ├╝ber die 4 x 100 Meter Flossenschwimmen feierte das deutsche Quartett mit Michele R├╝tze, Johanna Schikora und den beiden Rostockerinnen Nele Rudolph bzw. Anne Kristin Eisenberg einen Bronze-Erfolg. Auch die jungen deutschen Herren Duncan Gaida, Justus M├Ârstedt, Robert Golenia und Luis B├╝ttner erreichten vordere R├Ąnge.

├ťberragende Teilnehmerin der JWM war die Russin Jekaterina Mihailuschkina, die unter anderem dreimal Gold ├╝ber die 100 Meter, 200 Meter und 50 Meter errang und bereits bei den „World Games“ in Wroclaw zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille holte.

Russland st├Ąrkste Nation in Tomsk

Russland war ansonsten auch die mit Abstand st├Ąrkste Nation bei den JWM im Flossenschwimmen bzw. Tauchsport in Tomsk. Die russische Ausbeute war 16 x Gold, 9 x Silber, 10 x Bronze. Dahinter folgen Ungarn mit 6 x Gold, 4 x Silber, S├╝dkorea mit 3 x Gold, 5 x Silber, 3 x Bronze und die Ukraine mit 2 x Gold, 9 x Silber, 3 x Bronze. Neben den beiden Goldenen f├╝r Deutschland schafften ebenfalls Griechenland (zwei), die T├╝rkei (zwei) und Tschechien (zwei) Titel in Tomsk. Podestpl├Ątze erreichten insgesamt 12 Nationen.

Zum 51.Mal in Rostock: Der Internationale Pokal der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen und im Orientierungstauchen

In drei Monaten wird es in Rostock „in Sachen“ Flossenschwimmen und Tauchsport in diesem Jahr noch einmal so richtig spannend. Vom 10.November bis 11.November wird in der Rostocker Neptunschwimmhalle der 51.Internationale Pokal der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen und Orientierungstauchen veranstaltet. Vorher, am 23.SEptember, wird aber noch der 50.Geburtstag des TSC Rostock 1957 begangen…

Wie verlief jedoch der 50.Internationale Pokal der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen und im Orientierungstauchen 2016?!

Tauchsportliches Kalenderblatt vom 7.November 2016

Mit Flossen und Einsatz nicht die Orientierung verloren… / Im R├╝ckspiegel: Der 50.Pokal der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen und im Orientierungstauchen / Nachgefragt beim TSC Rostock 1957

Auch f├╝r die Flossenschwimmer und Orientierungstaucher war 2016 wieder ein sehr ereignisreiches Jahr. Es gab regionale, nationale und internationale Titelk├Ąmpfe, wobei die Athletinnen und Athleten des TSC Rostock 1957 stets eine gute sportliche Rolle spielten. Am ersten November-Wochenende 2016 feierte eine Veranstaltung f├╝r Flossenschwimmer und Orientierungstaucher ein ganz besonderes Jubil├Ąum: Zum 50.Mal wurde der Pokal der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen ausgetragen.

Nachgefragt bei Hartmut Winkler, dem Erfolgstrainer beim TSC Rostock 1957

H.Winkler zum 50.Pokal der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen und im Orientierungstauchen, das sportliche Jahr 2016 f├╝r den TSC Rostock 1957 und die H├Âhepunkte 2017

„Ein richtiges `Kopf-an-Kopf-Rennen` …“

Frage: Der 50.Internationale Pokal Rostocks im Flossenschwimmen┬áist schon wieder Historie. Wie lautet Ihr R├╝ckblick auf diese Wettbewerbe – nicht nur aus Rostocker Blickwinkel?

Hartmut Winkler: Nach dem Gewinn des Pokals bei der 50.Auflage ist das Res├╝mee nat├╝rlich au├čerordentlich positiv. Es war ein richtiges „Kopf-an-Kopf-Rennen“ zwischen dem Vorjahres-Sieger TSC Nemo Plauen und dem TSC Rostock 1957, wobei das Rostocker Team letztendlich mit knapp 20 Punkten Vorsprung gewann. 130 Athletinnen und Athleten aus f├╝nf L├Ąndern waren beim 50.Pokal aktiv und 20 Mannschaften/Vereine k├Ąmpften um den Gesamt-Erfolg – ein Beweis daf├╝r, wie beliebt der Pokal der Hansestadt Rostock ist.

Frage: Wie setzten sich die Rostocker Starterinnen und Starter in Szene? Wer imponierte Ihnen besonders?

Hartmut Winkler: Insgesamt betrachtet war es eine ausgezeichnete Team-Leistung des TSC Rostock 1957. Besonders beeindruckend waren jedoch die Resultate von Max Lauschus, der bis auf die 400 Meter Flossenschwimmen alle Konkurrenzen, an denen er teilnahm, f├╝r sich entscheiden konnte. Bei den M├Ądchen pr├Ąsentierten sich aus Rostocker Sicht unter anderem Carolin Haase, Nele Rudolph und┬ábei den Jungs Albrecht Saeckel┬áin hervorragender Form. Auch Elena Poschart aus Plauen konnte bestens ├╝berzeugen und sicherte sich den Pokal des OB ├╝ber 200 Meter im Flossenschwimmen.

Frage: Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht der allj├Ąhrliche Rostocker Pokalwettbewerb im internationalen Wettkampf-Kalender?

Hartmut Winkler: Der Pokal hat nat├╝rlich eine gro├če Tradition, da ist eine Teilnahme schon sehr reizvoll. Au├čerdem ist er ein Wettkampf zwischen den H├Âhepunkten, liegt zwischen internationalen Meisterschaften bzw. Cup-Konkurrenzen und dient daher zur Vorbereitung auf kommende Wettbewerbe. Au├čerdem ist unser Pokal eine wichtige sportliche Standortbestimmung f├╝r die einzelne Athletin und den einzelnen Athleten.

Frage: Wie lautet Ihr Jahresr├╝ckblick 2016 bez├╝glich der Resultate der Rostocker Flossenschwimmer und Orientierungstaucher?

Hartmut Winkler: Das Jahr 2016 war wieder ein ganz, ganz erfolgreiches f├╝r den TSC Rostock 1957. So errangen unsere Sportlerinnen und Sportler f├╝nfzehn internationale Medaillen. Bei den JWM gab es zweimal Bronze – dank Nele Rudolf. Bei den JEM konnten Gold und mehrere Silbermedaillen durch Jannik Buhr und Paula Kr├╝ger┬áerrungen werden. Bei den Elite-WM wurde zudem Silber und Bronze erk├Ąmpft. Bei den Apnoe-WM setzte sich Carolin Haase besonders gut in Szene-Silber, was bei den EM im Orientierungstauchen ebenfalls Katharina Benck (Gold und Silber), Jan Zeggel (Silber) und Angelika Rinck gelang. Des Weiteren gewann der TSC Rostock 1957 den Gesamt-Weltcup im Orientierungstauchen bei den Damen und Herren.

Letzte Frage: Welche Herausforderungen warten 2017?

Hartmut Winkler: Das kommende Jahr wird ebenfalls wieder reich an H├Âhepunkten im Flossenschwimmen und Orientierungstauchen sein. Ende Juli 2017 stehen ja die zehnten „World Games“, die Weltspiele in den nichtolympischen Sportarten, in Wroclaw auf dem Programm. Dabei werden Medaillen auch im Flossenschwimmen vergeben. Aus Rostocker Sicht wird Max Lauschus starten. Zwei Wochen vor den „World Games“ gibt es die Europameisterschaften im Flossenschwimmen an gleicher Stelle. Weitere wichtige Meisterschaften 2017 sind insbesondere auch die JWM im Flossenschwimmen in Tomsk, die JEM im Orientierungstauchen und die Elite-EM im Orientierungstauchen in Bratislava. Dazu finden nat├╝rlich auch wieder die verschiedenen Weltcup-Entscheidungen statt.

Vielen Dank und weiterhin viele sportliche Erfolge!

Marko Michels

Zur Info:

Ein weiterer wichtiger schwimmsportlicher Termin, allerdings im Becken-Schwimmen, in Rostock ist das 62.Internationale Neptunschwimmfest vom 27.Oktober 2017 bis 29.Oktober 2017. mm

Foto (Wolfgang Gross): Hartmut Winkler – Erfolgstrainer vom TSC Rostock 1957 bei einer Siegerehrung.

 

 

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