Lea Sophie Friedrich weiter in der Erfolgsspur/Radsport-Events im September 2017 in M-V warten schon

Spannende Wochen erlebt derzeit der Radsport. Noch bis zum 23.Juli werden die Tour de France bzw. die U 23- bzw. Junioren-EM im Bahnradsport in Anadia ausgetragen. Im August folgen die Stra├čen-EM (Elite, U 23 bzw. Junioren) vom 2.August bis 6.August in Herning und die Junioren-WM auf der Bahn vom 23.August bis 27.August in Montichiari. In Bergen „steigen“ vom 17.September bis 24.September die Elite-WM im Stra├čen-Radsport. Und vom 19.Oktober bis 22.Oktober werden dann die Elite-Bahn-EM in Berlin im Fokus stehen.

Auch in M-V wird es radsportlich interessant – einerseits dank der historisch-sportiven Radveranstaltung „Velo Classico“ am 16./17.September und andererseits dank des „Schweriner-Seen-Jedermann-Radrennens: Durch die Lewitz“ am 23.September.

Bei den gegenw├Ąrtigen U 23- und Junioren-EM in Anadia setzte sich die MV-Erfolgsgeschichte fort: Nach drei Medaillen am ersten Wettkampftag gab es zudem am zweiten Wettkampftag eine vierte Plakette f├╝r Mecklenburg-Vorpommern. Lea Sophie Friedrich vom RST Dassow gewann am 20.Juli Silber im Sprint der Juniorinnen hinter Frankreichs Mathilde Gros. Einen Tag zuvor hatte Lea Silber im Teamsprint zusammen mit Emma G├Âtz erk├Ąmpft, hinter den Russinnen Polina Vashenko/Yana Tyshenko.

Vom aktuellen radsportlichen Blick nach Anadia ein Blick zur├╝ck zum „Velo Classico“ und „Schweriner-Jedermann-Radrennen“ 2016

Interview von M.M. mit dem Veranstalter der „Velo Classico“ vom September 2016

Radsport einmal klassisch / Das zweite „Velo Classico“ ruft / Eine Hommage an die „gute alte Zeit“ des Rennradfahrens / Nachgefragt bei Detlef Koepke

Radsport ist ja in M-V im Trend. Gerade gewann das ehemalige Mitglied des „Track Cycling Teams M-V“, Miriam Welte, zusammen mit Kristina Vogel noch Bronze im Teamsprint, erk├Ąmpften die Schweriner Stefan Nimke bzw. Kai Kristian Kruse ebenfalls Bronze aber im Tandem-Zeitfahren bei den Paralympics, da warten schon die n├Ąchsten Radsport-Veranstaltungen hierzulande. Am 25.September gibt es das Jedermann-Radrennen in Schwerin und bereits am dritten September-Wochenende , am 17.September und 18.September, „steigt“ das „Velo Classico“ in Ludwigslust.

Was verbirgt sich hinter dieser Veranstaltung?

Nachgefragt bei Detlef Koepke, Organisator der Veranstaltung

C.Koepke zum „Velo Classico“ und die Botschaft dahinter

„Eine Hommage an die `gute alte Zeit` des Rennradfahrens, bei der auch viel `Heldenschweiss` verloren wird…“

Frage: „Die Velo Classico“ ruft… Was verbirgt sich nun explizit hinter dieser Rad-Veranstaltung? Wer hatte die Idee dazu?

Detlef Koepke: Ich habe selbst ein altes Stahlrennrad aus den 80-er Jahren und mit diesem nehme ich gelegentlich selbst an Ausfahrten mit klassischen R├Ądern teil. W├Ąhrend einer Ausfahrt habe ich dann ├╝ber die Distanz von 110 Kilometern mit Manfred Galonski, der jetzt als ÔÇ×Botschafter der Velo ClassicoÔÇť die Idee ├╝berall in Europa verbreitet, ├╝ber ein Konzept philosophiert, wie wir uns eine derartige Veranstaltung vorstellen. Nachdem wir die Runde gefahren waren gab es nur noch die Frage: „Wird das jetzt auch umgesetzt, oder nicht?“ … Das Ergebnis war, dass es im vergangenen Jahr bei der ersten „Velo Classico“ schon ┬á240 Starter gab, die mit klassischer Kleidung und tollen alten Stahlr├Ądern auf einem unserer drei Rundkurse teilnahmen.

Frage: Wie verlief die Vorbereitung auf die diesj├Ąhrige Veranstaltung?

Detlef Koepke: Wir befinden uns mit der Veranstaltung noch in den ÔÇ×KinderschuhenÔÇť, obwohl wir sagen k├Ânnen, dass die letztj├Ąhrige Veranstaltung von der ganzen Rad-Presse in Deutschland sehr positiv wahrgenommen und auch positiv kommentiert wurde. Die Vorbereitungen sind sehr aufwendig, da sehr viel von einer professionellen Vorarbeit abh├Ąngt.

Die „Velo Classico“ ist eine hochkar├Ątige Rad-Veranstaltung in M-V, zu der auch in diesem Jahr wieder Teilnehmer aus dem europ├Ąischen Ausland kommen werden. Und auch diese Menschen wollen wir begeistern, so dass sie anderen von dieser Veranstaltung erz├Ąhlen.┬á Hier geht es allerdings nicht nur um das Radfahren, sondern auch um den kulinarischen Genuss, sch├Âne Begegnungen und um Fachsimpeleien. F├╝r Radsportler sicherlich ein sch├Âne Veranstaltung zum Saison-Ausklang.

Unser Teile-Markt w├Ąchst und es kommen sogar H├Ąndler mit klassischen Rennradtrikots aus Belgien. Um diese Veranstaltung „auf die Beine zu stellen“, braucht es eben ┬áIdeen und Menschen, die mitmachen, so dass daraus allm├Ąhlich etwas Besonderes wird. Mit „Velo Classico“ wird es uns zunehmend auch gelingen, mehr Rad-Touristen nach MV zu holen, da wir dieses Ziel gemeinsam mit den Tourismusverb├Ąnden im Visier haben.

Frage: Mit wie vielen Teilnehmern rechnen Sie? Welche Altersklassen werden vertreten sein? Und wie ist der Streckenverlauf?

Detlef Koepke: In diesem Jahr erwarten wir schon ├╝ber 300 Teilnehmer und das Altersspektrum der Teilnehmer bewegt sich von 6 Jahren bis Ende 70. Ausgangspunkt der Rundkurse ist immer Ludwigslust. Von dort aus gibt es die 48 Kilometer lange ÔÇ×Geniesser-RundeÔÇť nach G├Âhlen und Glaisin, die Liebhaberrunde, ├╝ber 89 Kilometer, durch die Lewitz nach Parchim, Grabow und schlie├člich unsere ÔÇ×HeldenrundeÔÇť ├╝ber 150 km. Diese f├╝hrt zuerst nach Schwerin, dann nach Crivitz, Parchim und Grabow und von dort wieder zur├╝ck nach Ludwigslust. Die ÔÇ×HeldenÔÇť m├╝ssen mit einem Klassiker mit Unterrohrschaltung antreten und moderne Klickpedale sind hier nicht zugelassen.

Bei der Streckenplanung haben wir einen sch├Ânen Mix aus asphaltierter Stra├če, Kopfsteinpflaster und auch unbefestigten Wegen. Die „Velo Classico“ ist ja auch eine Hommage an die ÔÇ×guten alten ZeitenÔÇť des Rennradfahrens und da verlieren die Teilnehmer gern etwas ÔÇ×Heldenschwei├čÔÇť.

Letzte Frage: Was ist das ganz Besondere an „Velo Classico“ aus Ihrer Sicht?

Detlef ┬áKoepke: Die „Velo Classico“ ist nicht nur in M-V etwas Aussergew├Âhnliches. Solch eine Veranstaltung gibt es bisher in Deutschland noch nicht┬áund daher werden wir uns auch bem├╝hen, hier etwas Einzigartiges aufzubauen. Die Region Mecklenburg-Schwerin mit ihren┬ákulturellen Sch├Ątzen und sch├Ânen Rad-Routen durch die Lewitz passt hervorragend zum Stil der Veranstaltung. Radfahren hat viele Facetten und eine davon ist die „Velo Classico“. Am besten ist es sicherlich, dieses Flair einmal selbst zu erleben.

Vielen Dank, eine erfolgreiche „Velo Classico“ 2016 und weiterhin bestes Engagement f├╝r den historischen Radsport!

Marko Michels

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R├╝ckblick auf das zweite┬á „Jedermann-Radrennen“ in Schwerin vom September 2016

Zweite Auflage auch ein Erfolg

Res├╝mee zum zweiten Schweriner Jedermann-Radrennen

Am dritten September-Wochenende 2016 gab es noch das radsportliche „Velo Classico“ rund um Ludwigslust und zwischen 9.Oktober sowie 16.Oktober folgt die Stra├čen-Rad-WM 2016 mit dem Rostocker Andre Greipel in Doha.

Dazwischen war radsportlich auf der Stra├če aber noch etwas – das zweite Jedermann-Radrennen in und um Schwerin am 25.September 2016, mit Streckenf├╝hrung durch die Lewitz.

Ins Ziel kamen letztendlich 532 radsportive Enthusiastinnen und Enthusiasten. Bester auf der 55 Kilometer-Fitnessrunde wurde Tilmann Ribbeck, zur besten Radlerin avancierte Nancy K├╝hdeisch. Die Team-Wertung ├╝ber 55 Kilometer entschied der SV Dassow 24 f├╝r sich.

Auf dem 91 Kilometer-Kanzen triumphierte Daniel Rackwitz und die Mannschaftswertung ging dort an das „Sanit├Ątshaus Hofmann Team“. Weitere Sieger wurden bei den E-Bikern und Tandem-Duos ermittelt. Helmut Breitag war die Nummer eins im 55 Kilometer-E-Bike-Rennen und Grit sowie Jens-Olaf M├╝ller auf der 55 Kilometer-Tandem-Runde.

Wie lautet nun das Res├╝mee vom Organisator Michael Kruse?! Dazu der Extremsportler und Sportveranstalter: „Das 2. Schweriner Jedermann-Radrennen durch die Lewitz kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Insgesamt gingen mehr als 500 Fahrer an den Start. Die Strecke f├╝hrte erstmalig in diesem Jahr durch die Lewitz.

Angeboten wurden zwei Strecken, das 91 Kilometer Sparkassen Rennen, die 55 Kilometer AOK Fitnessrunde und das Stadtwerke E-Bike Rennen. In den Gemeinden herrschte eine ausgelassene Stimmung und in einigen D├Ârfern wurde an der Strecke richtig viel Stimmung verbreitet, was die Teilnehmer beeindruckte. Insgesamt ein fantastisches Rennen bei sommerlichen Temperaturen von 24 Grad. Allen Helfern, den Feuerwehren, der Polizei und den Gemeinden ein gro├čes Dankesch├Ân. Auf ein Neues 2017!“

Marko Michels

Foto (Michels): Radfahren ist auch ein wichtiger Bestandteil beim Triathlon…