Maike Böttcher, Tori Schwerin, Noreen Junges, Lena Kolwey und Mathilda Kitzmann holen Edelmetall auf olympischer Regattastrecke

WM-Bronze für den Juniorinnen-Vierer ohne mit Lena Kolwey, Tori Schwerin, Maike Böttcher und Noreen Junges (alle LRV Mecklenburg-Vorpommern). Foto: © DRV/Seyb

Gleich fünf Ruderinnen des LRV Mecklenburg-Vorpommern haben bei der Junioren-WM in Tokio eine Medaille geholt. Als am Sonntag der deutsche Juniorinnen-Vierer ohne zu Bronze fuhr, war das das Ding für den Landesruderverband. Schließlich war das Boot vollständig mit einem MV-Kader besetzt. Mit einer Zeit von 7:06,71 auf die 2.000 Meter mussten Maike Böttcher (Greifswald), Tori Schwerin (Rostock), Noreen Junges und Lena Kolwey (beide Stralsund) lediglich den Booten aus China und Italien den Vortritt lassen.

Im finalen Boot des Juniorinnen-Achters saß die Rostockerin Mathilda Kitzmann. Auf der Olympia-Strecke für 2020 legte sich das Team von Bundestrainerin Sabine Tschäge sogleich in die Riemen. 6:35.93 brauchten die Mädchen für die 2.000 Meter, nur wenig langsamer als noch im Vorrennen. Nachdem die Deutschen in der ersten Hälfte noch vorne lagen, schloss die Auswahl aus China auf den zweiten 1.000 m auf und fuhr schließlich mit sechs Zehnteln Vorsprung zu WM-Gold. Mit Silber im Gepäck, dürfen die DRV-Mädels aber mehr als zufrieden sein.

Das Flaggschiff der jungen Männer sowie der Junioren-Vierer ohne wurden derweil Weltmeister. Insgesamt avancierte der Deutsche Ruderverband mit 12 Medaillen (5 x Gold, 3 x Silber und 4 x Bronze) zur stärksten Nation auf dem Sea Forest Waterway.

red