Am 16. März fand in Schwerin der 26. Petermännchen-Pokal für Nachwuchsringer statt. Ausrichter war wieder die Abteilung Ringen des PSV Schwerin.

218 Ringer aus 25 Vereinen fanden sich in der Sporthalle am Obotritenring ein. FOTO: PSV Schwerin Abt. Ringen

Der stellvertretende PSV-Abteilungsleiter Ringen, Steffen Gottschalk, über die Resonanz und die Schweriner Erfolge…

Bereits zum 26. Mal fand ihr Tradituonsturnier statt. Wie lautet Ihr Resümee?

Mit der diesjährigen Auflage des Petermännchen-Pokals mussten und sind die Ringer des PSV mit allen Helfern in diesem Jahr über sich hinausgewachsen. Das Wettkampfbüro verkündete über 200 Sportlerinnen und Sportler, was eine bisher noch nicht erreichte Teilnehmerzahl darstellte. So musste für den reibungslosen Ablauf kurzfristig eine vierte Matte aufgebaut werden.

Am Samstag füllte sich die Sporthalle am Obotritenring mit 218 Sportler aus 25 Vereinen, in der Jugendliche der Altersklassen E, D, C und B im freien Stil an den Start gingen. Traditionell besuchten auch zwei Vertretungen aus Polen, Feniks Pesta Stargard und KS Victoria Osielsko, dieses Turnier in der Landeshauptstadt. Dieses enorme Starterfeld sorgte den ganzen Tag für spannende, aufregende und faire Kämpfe.

Wie ist die Bilanz aus Schweriner Sicht?

Karim Jona Sanyang konnte sich in der Jugend E bis 21 Kilogramm nach vier Siegen mit dem ersten Platz belohnen. Souverän sicherte sich auch Kamil Bekirov in der Jugend E bis 31 Kilogramm den ersten Platz.

Ferdinand Schmidt in der Jugend D bis 27 Kilogramm wurde – nach vier siegreichen Kämpfen – erst im Finale von Achmed Lorsanov vom HAC Stralsund gestoppt und belegte den zweiten Platz.

Lynn Zacharias zeigte hingegen in dieser Klasse auch wirkungsvolle Techniken und bewies sich als tolle Kämpferin unter den Jungs.

Eddi Neumann, der in der Jugend D bis 29 Kilogramm startete, wurde guter Siebenter.

Auch weitere Schweriner Ringer präsentierten sich in sehr guter Form: In einem starken Teilnehmerfeld von dreizehn Athleten in der Jugend E bis 25 Kilogramm unterlag Justus Geisthardt im ersten Kampf Wolfgang Bayssaev vom Wandsbeker AC, der als bester Kämpfer in der Jugend E ausgezeichnet wurde. Dennoch konnte sich Justus nach zwei siegreichen Kämpfen den vierten Platz sichern. Erste Wettkampferfahrungen sammelte Neuzugang Hannes Niemann in dieser Klasse.

Im Turnier erkämpften sich zudem Jasper Geisthardt in der Jugend C bis 29 Kilogramm und Marcel Frank in der Jugend C bis 46 KIlogramm jeweils dritte Ränge.

Die jungen Schweriner Ringer bereiten sich auf den Wettkampf vor. FOTO: PSV Schwerin Abt. Ringen

Wie beurteilen Sie das sportliche Gesamt-Niveau des Turniers? Welche jungen Ringer konnten ganz besonders beeindrucken?

Der Zuspruch zum Petermännchen-Pokal ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Die Mannschaften aus Berlin, Brandenburg und Hamburg bringen immer neue und starke Ringkämpfer hervor. Das freut uns, da unsere Sportler auf eine starke Konkurrenz treffen, sich beweisen und weiter entwickeln können.

Der zweite Platz von Ferdinand Schmidt war die stärkste Turnierleistung der PSV Ringer, in dieser Hinsicht waren sich alle einig. Ferdinand hat nach einer langen Wettkampfpause sein erstes Turnier bestritten und an kämpferischer Stärke nicht verloren. Dieser Finaleinzug war überraschend.

Stehen Termin und Wettkampfort für 2020 schon fest?

Nein, eine genaue Terminierung gibt es noch nicht. Die 27. Auflage wird es aber geben, Zeit und Ort werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

mic