Vor dem Auftakt der Wasserball-Weltliga 2017/18

DSV-Aufgebot nominiert – Dresden erstmals Gastgeber

Auch in M-V beliebt: Wasserball. Foto: Wolfgang Gross

Am 12. Dezember startet auch das Wasserball-Team Deutschland in die neue Weltliga-Saison. In Gruppe B empfÀngt die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm den aufstrebenden WM-Achten Russland, der bereits eine Niederlage gegen Weltmeister Kroatien auf dem Konto hat. Erstmals ist Dresden Gastgeber eines Wasserball-LÀnderspiels.

„Wollen Russland ĂŒberraschen“

Mit Russland und Weltmeister Kroatien hat die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zwei richtige HochkarĂ€ter zugelost bekommen. Als Underdog der Gruppe B gibt der Bundestrainer deshalb die klare Marschrichtung vor: „Wir wollen die Großen Ă€rgern und Russland zum Auftakt ĂŒberraschen. Mit einem tollen Publikum im RĂŒcken ist der Ausgang der Partie völlig offen.“

Der Gegner kommt mit breiter Brust nach Deutschland, daran Ă€ndert auch der missglĂŒckte Auftakt gegen Weltmeister Kroatien nichts: „Russland hat zuletzt bei Welt- und Europameisterschaften positiv abgeschnitten und zĂ€hlt wieder zur erweiterten Weltspitze“, so Stamm, der weiter ergĂ€nzt: „Gegner wie Russland sind unser Maßstab. Wenn wir zurĂŒck zu Olympia wollen, mĂŒssen wir 2020 solche Nationen schlagen.“

Kader Wasserball-Team Deutschland

Sollten alle Spieler bis zum Russland-Termin verletzungsfrei und gesund bleiben, wird Hagen Stamm aus dem Vollen schöpfen können. FĂŒr die Maßnahme inklusive vorgelagertem Trainingslehrgang wurden vom DSV 14 Akteure nominiert, aus denen der 13-Mann-Kader fĂŒr das LĂ€nderspiel bestimmt wird:

Tor: Moritz Schenkel (Waspo 98 Hannover), Kevin Götz (White Sharks Hannover)
Spieler: Dennis Eidner (ASC Duisburg), Mateo Cuk (Wasserfreunde Spandau 04), Julian Real (Waspo 98 Hannover), Timo van der Bosch (SSV Esslingen), Maurice JĂŒngling (Wasserfreunde Spandau 04), Nils Illinger (ASC Duisburg), Tobias Preuss (Waspo 98 Hannover), Marin Restovic (Wasserfreunde Spandau 04), Marko Stamm (Wasserfreunde Spandau 04), Dennis Streletzkij (Wasserfreunde Spandau 04), Hannes Schulz (OSC Potsdam), Ben Reibel (Wasserfreunde Spandau 04)
Trainer: Hagen Stamm, Uwe Brinkmann

Spielplan Wasserball-Team Deutschland Weltliga 2018:

12.Dezember 2017: GER – RUS / 16. Januar 2018: GER – CRO / 06. MĂ€rz 2018: RUS – GER / 10. April 2018: CRO – GER

Dresden erstmals Gastgeber

Erstmals in der Geschichte der Wasserball-Nationalmannschaft wird ein LĂ€nderspiel in Dresden stattfinden. Das sĂ€chsische „Elbflorenz“ zĂ€hlt bekanntlich nicht zu den deutschen Wasserball-Hochburgen – noch! „In Dresden wĂ€chst mit der UnterstĂŒtzung des SĂ€chsischen Schwimm-Verbandes ein zartes Wasserball-PflĂ€nzchen heran. Die Aufbauarbeit, die dort geleistet wird, möchten wir als DSV mit dem LĂ€nderspiel sehr gerne wĂŒrdigen und unterstĂŒtzen.“ Auch aus ganz persönlichen GrĂŒnden freut sich Stamm auf das Gastspiel: „Ich war tatsĂ€chlich noch nie in Dresden. Es soll ja wunderschön sein, wovon ich mich auf jeden Fall ĂŒberzeugen werden.“

Tickets fĂŒr das LĂ€nderspiel bereits erhĂ€ltlich

Das LÀnderspiel-Highlight wird am 12. Dezember um 20:00 Uhr in der Schwimmhalle Freiberger Platz angepfiffen. Tickets sind bereits online unter wasserball-dresden.de/tickets, telefonisch unter +49 351 30708000 und in allen etix-Vorverkaufsstellen erhÀltlich.

Voller Terminkalender

Der Terminkalender von Deutschlands Wasserball-MĂ€nnern ist in den kommenden Monaten gut gefĂŒllt. Neben Weltliga und den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Polen (24.02. und 03.03.2018) tritt die Nationalmannschaft auch im neugeschaffenen Europa Cup des EuropĂ€ischen Schwimmverbandes (LEN) an.

Dieser Wettbewerb startet Mitte Februar 2018 mit der Zwischenrunde in Palermo und hĂ€lt ebenfalls Wasserball-Leckerbissen bereit. Die Gegner der DSV-Sieben in Gruppe C sind Rio-Bronzemedaillengewinner Montenegro, der Olympia-Vierte Italien und erneut Russland. Hier qualifizieren sich die beiden ersten Teams fĂŒr das Final-8 Turnier im April. Die Rolle der deutschen MĂ€nner beschreibt der Bundestrainer mit „Lernen unter Wettkampfbedingungen auf Weltklasseniveau“.

Harald Gehring, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutscher Schwimmverband

 

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