Nachgefragt beim Teilnehmer Raik Hellwig von den Radgiganten M-V

Am 25. August fand der zehnte Parchimer Triathlon bei herbstlichen Temperaturen und dennoch viel Begeisterung statt. Es gab sowohl für Hobby- als auch Vereins-Triathleten bzw. -Triathletinnen entsprechende Wertungen. Dazu wurden Sieger und Platzierte beim Wettkampf über die olympische Distanz, beim Staffel-Triathlon und beim Schüler-Sparkassen-Cup ermittelt.

Über die olympische Distanz triumphierten Vivienne Schöne aus Schwerin und Daniel Rackwitz vom Trisport Schwerin. Auf der Sprint-Distanz, Wertung der Vereinssportler, siegten hingegen Nicole Schöne (Bernauer Lauffreunde) und Dennis Kruse (Trisport Schwerin). In der Wertung der Hobby-Triathletinnen und -Triathleten setzten sich Astrid Döhlemeyer (Bargteheide) und Lucas Sawallich (Bike Punk) durch.

Radgiganten Raik Hellwig und Chris Martin. FOTO: privat

Der bekannte mecklenburgische Triathlet Raik Hellwig, Jahrgang 1977, von den Radgiganten M-V wurde beim Wettkampf der Vereinssportler guter Achter und Bester seiner Altersklasse. Wie verlief der zehnte Parchimer Triathlon aus seiner Sicht? Nachgefragt…

Erlebnisbericht von Raik Hellwig:

„Für mich stand der Spass im Vordergrund…“

Bei Birger Nickels Jubiläumsveranstaltung, also dem zehnten Parchimer Triathlon, ließ der Wettergott Gnade walten und hielt seine Regenpforten rund um den Parchimer Wockersee geschlossen. Persönlich freut es mich, dass Birger auch im kommenden Jahr mit seinem Parchim-Triathlon weiter macht.

Für mich stand der Spass im Fokus, nachdem ich die letzten Jahre immer recht erfolgreich mit Platz 1, 2 und 3 in Parchim abgeschnitten hatte. Man trifft so viele bekannte Leute, gefühlt ist es schon fast jeder zweite. Da merkt man selber aber auch, wie lange man schon dabei ist. Ist ja auch ein geiler Sport!

Ich wollte es genießen, mich zu unterhalten, sich auszutauschen und einfach die positive Stimmung aufzusaugen. Da ich ja bereits am Vortag meine Radbeine schon ein mal richtig „in den roten Bereich“ gebracht hatte, wusste ich schon bereits vor dem Start, dass ich meine maximale Leistungsfähigkeit speziell zum Parchimer Triathlon-Wettkampf nicht abrufen konnte und auch nicht wollte.

Das Schwimmen verlief gut, wahrscheinlich wäre auch eine Minute schneller möglich gewesen… Zumindest hätte ich dann die erste Gruppe noch „erwischt“, aber so ging es fast einsam und allein auf die 24 Kilometer Radstrecke.

Die zwei Runden über den welligen Kurs absolvierte ich hier noch nie so langsam wie 2018. Mir war es egal, denn die positive Grundstimmung war vorhanden. Zwei Plätze konnte ich nach dem Schwimmen gutmachen und kam als Achter in die Wechselzone zum abschließenden Laufen. Kurz noch für ein Foto posiert – soviel Zeit muss sein – und ab auf die Laufstrecke.

Mit flach, schön und schnell, rund um den Wockersee, ist der Laufkurs kurz beschrieben. Auch hier ein Novum: Keinen weiteren Läufer auf der Laufstrecke gesehen und so bin ich einsam aber zufrieden mit meinen Laufbeinen um den See – und genoss den Beifall der Zuschauer im Ziel!

Am Ende Platz acht. Na ja, aber wenigsten den Altersklassen-Sieg verteidigt und mich zusammen mit den anderen Athleten über dieses tolle Event gefreut… DANKE Birger Nickel das du weiter machst.

Übrigens: Es ist nie zu spät – werde TRIATHLET! Am besten hier in Parchim.

 

Erlebnisbericht von Raik Hellwig; redaktionell M.M.