An der italienischen Adria gehört der Rostocker beim Schwimmen und auf dem Rad zur Spitzengruppe – Beim abschließenden Laufen ist Kampfgeist erforderlich

Riccione. Die Challenge Riccione endete für Michael Raelert am Sonntag nicht mit dem erhofften positiven Resultat. Bei dem Wettkampf über die Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 92 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen an der italienischen Adria belegte der Rostocker in einem harten Rennen den 13. Rang. In 4:03:57 Stunden blieb er am Ende deutlich hinter dem Sieger Thomas Steger (Österreich) zurück, der in 3:52:34 Stunden vor dem Spanier Pablo Dapena Gonzalez (3:53:54 Stunden) und Sebastian Kienle (3:55:19 Stunden) aus Deutschland gewann. „Bis zum Laufen war das Rennen positiv, dann habe ich es leider nicht mehr geschafft, das Tempo zu halten. Gratulation an Thomas Steger, der besonders beim Laufen ein tolles Rennen gezeigt hat.“

Michael Raelert bei der Challenge Riccione | Foto: Raelert-Brothers

Beim Schwimmen waren die Bedingungen nicht einfach, sodass von Beginn an harte Arbeit gefragt war. „Es war richtig anspruchsvoll“, sagte Michael Raelert später. In 27:05 Minuten erreichte er die erste Wechselzone inmitten einer gut besetzen Führungsgruppe. Der Belgier Pieter Heemeryck kam in 26:31 Minuten als Erster aus der Adria. „Heute hat mein erster Wechsel deutlich besser geklappt als eine Woche zuvor in St. George“, sagte Michael Raelert, der in guter Position auf den Radkurs ging. Beim Radfahren investierte der Rostocker dann von Beginn an viel Energie. „Es hat richtig Spaß gemacht“, sagte er später, „der Druck war da, das Tempo war richtig hoch. Damit kann ich zufrieden sein.“ In 2:03:01 Stunden zeigte er die drittbeste Radleistung des Tages und kam nach 2:40:26 Stunden als Vierter in die zweite Wechselzone. Lediglich der Italiener Mattia Ceccarelli war zu diesem Zeitpunkt der Konkurrenz etwas davongefahren.

„Beim Laufen hätte ich gerne richtig attackiert“, sagte Michael Raelert, der nach einem guten zweiten Wechsel als erster Verfolger von Ceccarelli auf den Laufkurs startete. „Aber ich konnte mein erhofftes Tempo beim Laufen heute leider überhaupt nicht abrufen. Ich musste für jeden Meter richtig kämpfen.“ Bis zur Hälfte des Halbmarathons hielt sich Michael Raelert noch in den Top 6, danach verlor er den Kontakt zur Spitze. „Ich weiß jetzt, woran ich weiter arbeiten muss“, sagte der Rostocker nach dem Zieleinlauf. In 1:21:58 Stunden lief er letztlich die 21,1 Kilometer. „Ich möchte meine positive Renngestaltung vom Schwimmen und Radfahren auch auf das Laufen übertragen. Wenn mir dies gelingt, bin ich guter Dinge für die kommenden Aufgaben.“

Quelle: Team Raelert-Brothers