Sechster Platz beim Ironman 70.3 St. Pölten – Als Zweiter auf die Rad- und auch auf die Laufstrecke – Im ersten Wettkampf der Saison fehlt spezifische Härte

Michael Raelert vor dem Start in St. Pölten. © Raelert-Brothers

St. Pölten. Bei seinem ersten Saisonrennen hat Michael Raelert noch nicht den erhofften Erfolg feiern können. Als Sechster erreichte er das Ziel des Ironman 70.3 St. Pölten und war mit seiner Leistung noch nicht zufrieden. „Ich hatte mir den Ausgang des heutigen Rennens ganz anders vorgestellt“, sagte er nach dem Zieleinlauf. „Als es im Wettkampf um die Entscheidung ging, konnte ich nicht den nötigen Schub nachlegen.“ In 3:58:00 Stunden erreichte er das Ziel, Sieger Michael Weiss aus Österreich benötigte 3:51:36 Stunden und gewann vor dem Schweizer Ruedi Wild (3:53:20 Stunden) und Giulio Molinari aus Italien, der in 3:54:03 Stunden Dritter wurde.

„Das Rennen war von Beginn an erwartet schnell“, sagte Michael Raelert, der hinter dem Ausnahmeschwimmer Lukasz Wojt aus Würzburg das Tempo mitbestimmte. Lukasz Wojt beendete den 1,9 Kilometer langen Kurs in 23:29 Minuten. Zwei Sekunden hinter Florian Angert kam Michael Raelert in 24:28 Minuten als Dritter aus dem Wasser. Nach einem schnellen Wechsel ging er als Zweiter auf die Radstrecke. „Das Radfahren war genauso flott, wie ich es mir vorgestellt hatte“, sagte Michael Raelert. Der führende Schwimmer war rasch eingeholt, und danach setzte der schnelle Italiener Giulio Molinari früh ein Ausrufezeichen. „Giulio ist richtig hart gefahren“, sagte Michael Raelert. Der Italiener erreichte den zweiten Wechsel nach 90 anspruchsvollen Kilometern auf dem Rad zwei Minuten vor der Gruppe um Michael Raelert, der mit einem Radsplit von 2:11:48 Stunden als Vierter vom Rad stieg.

Im zweiten Wechsel setzte sich Michael Raelert erneut an die Spitze der Verfolger. „Aber ich habe gleich gemerkt: Heute fehlt der Druck.“ Ruedi Wild aus der Schweiz forcierte zu Beginn das Tempo bei der Aufholjagd von Giulio Molinari, von hinten stürmte zudem Michael Weiss nach vorne, und das Tempo war insgesamt sehr hoch. „Ich denke, es fehlt einfach noch die rennspezifische Härte“, sagte Michael Raelert. „Grundsätzlich bin ich auf dem richtigen Weg.“ In 1:17:24 Stunden beendete der Rostocker den abschließenden Halbmarathon.

Quelle: Team Raelert-Brothers